Mittwoch, 5. August 2015

A wie Apfelmuffin


Hallo ihr Lieben,
heute kommt, wie angekündigt, unser erstes Rezept. Allerdings möchten wir euch nicht nur ein leckeres Rezept zeigen, sondern uns auch gleich mal ein bisschen mit einem der verwendeten Lebensmittel beschäftigen.
Immer mehr Leute müssen beim Essen wegen Allergien etc. aufpassen und auch wir haben uns schon einige Male mit dem Thema "Was ist gesund" beschäftigt. Das bedeutet nicht, dass wir jetzt nur besonders gesunde Rezepte vorstellen, aber es geht uns um das Selbstmachen. Darum, dass man weiß, was eigentlich im Essen drin ist, dass man sich dessen bewusster wird und ganz salopp gesagt weniger 'Scheiß' isst.

Heute:

A wie Apfel
Kennt ihr den Spruch An apple a day keeps the doctor away?
Das wollten wir mal genauer wissen.
Äpfel gehören zu den Kernobstgewächsen. Es gibt weltweit ca. 20.000 Apfelsorten, aber nur rund 1000 davon bei uns in Deutschland. Vier davon decken einen Großteil des europäischen Apfelmarktes ab.
Die gezielte Züchtung von Äpfeln begann erst im 19. Jahrhundert. Seit dem 6. Jahrhundert baute man Äpfel in Mitteleuropa an, ursprünglich stammen sie allerdings aus Asien.

Äpfel enthalten über 30 Mineralstoffe und Spurenelemente - besonders zu erwähnen ist vor allem Kalium, welches den Wasserhaushalt reguliert, und Eisen. Äpfel unterstützen die Darmtätigkeit und enthalten wichtige Vitamine.
Ein weiterer besonderer Inhaltsstoff ist das Pektin, welches den Cholesterinspiegel senken kann, Schadstoffe bindet und ausschwemmt.
Durch den enthaltenen Trauben - und Fruchzucker liefern Äpfel schnell Energie, dabei bestehen sie zu 85 % aus Wasser und haben nur rund 60 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Wichtig zu Wissen: 70 % der Vitamine sitzen in der Schale und direkt darunter. Schält ihr also eure Äpfel, schält ihr auch einen großen Teil der Vitamine und das in der Schale enthaltene Eisen, Magnesium und verschiedene ungesättigten Fettsäuren ab.

Leider werden auch bei Äpfeln wie bei eigentlich jedem Obst und Gemüse häufig Pestizide für die Schädlings - und Krankheitsbekämpfung eingesetzt. Durch einfaches Abwaschen mit Wasser und Abreiben mit einem Handtuch könnt ihr aber Großteile der ungesunden Ablagerungen aus der Umwelt und die Pestizide beseitigen. Wenn ihr ganz sicher gehen wollt, entscheidet ihr euch aber besser für Äpfel aus biologischem Anbau, bei diesen ist zumindest die Anwendung von synthetischen Pestiziden verboten, nicht aber der Einsatz von Kupfer - und Schwefelpräparaten.

Frag Oma
Äpfel gelten schon lange als das Hausmittel bei Durchfall (roh und mit Schale gerieben). Sie sollen (vor dem Aufstehen gegessen) Schwangerschaftsübelkeit vermeiden und (gebraten und mit Honig) gegen Heiserkeit helfen.
Vor dem Schlafengehen verzehrt, verhindern sie Schlafstörungen; am Morgen erleichtern sie das Wachwerden.
Außerdem haben Äpfel durch Fruchtsäuren und Ballaststoffe eine zahnreinigende Wirkung und sollen ebenso gut wie Kaugummi für zwischendurch  funktionieren. (Bitte nicht komplett auf eine normale Zahnreinigung verzichten, die ist natürlich trotzdem wichtig!)

Und nun zum Rezept

Ihr braucht:
2 - 3 mittelgroße Äpfel (ich habe Braeburn genommen)
1 Vanilleschote
Zucker und Zimt
etwas Butter

150 g weiche Butter
150 g Zucker
2 Eier
200 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
150 ml Milch
1 Prise Salz

Zubereitung:
Als erstes wascht und schält ihr die Äpfel und schneidet diese dann in kleine Stücke (man könnte eigentlich mal probieren, die Schale dran zu lassen - falls ihr das tut, sagt mal ob das genauso gut schmeckt). Dann erhitzt ihr ein kleines bisschen Butter in einem Topf und gebt die Äpfel dazu. Diese lasst ihr dann einfach bei niedriger Stufe vor sich hin garen. Gebt etwas Zucker und Zimt dazu und rührt ab und zu um.


Als nächstes kratzt ihr das Mark aus der Vanilleschote und gebt die Hälfte (+ die Schote) mit in den Topf. Denkt daran ab und zu umzurühren, damit nichts anbrennt.


Nun könnt ihr mit dem Teig anfangen: Butter, Zucker und Vanillemark schaumig aufschlagen und die Eier unterrühren. Danach Mehl und Backpulver darübersieben und mit Milch und Salz unter die Eiermasse rühren.
Tipp: Achtet darauf, dass die Butter wirklich weich ist, sonst gibt es beim Rühren Klümpchen.



Wenn euch die Äpfel weich genug sind, gebt diese in den Teig und rührt sie nochmals unter.

Danach verteilt den Teig auf ein Muffinblech, das ihr vorher mit Förmchen auslegt oder mit Butter einfettet und mit Mehl bestäubt.


Das Ganze kommt dann für ungefähr 20 Minuten in den auf ca. 180°C vorgeheizten Backofen.



Danach aus dem Ofen und nach kurzem Abkühlen aus der Muffinform nehmen und wer mag noch warm genießen - schmeckt auch mit Vanilleeis.
Guten Appetit!

Sarah 

Kommentare:

  1. Mhmm, das klingt ja richtig gut! Ich backe auch sehr gerne, vor allem Muffins in letzter Zeit. :)

    Liebe Grüße, Smiley :)

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    1. Ja, Muffins finde ich auch ganz toll. :))
      Danke für den Kommentar.
      Liebst,
      Sarah :)

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  2. Oh my gosh. Du weißt nicht wir hungrig mich deine Bilder gerade auf Apfelmuffins gemacht haben! Bestimmt ein tolles Rezept (:

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    1. Freut mich zu hören, sie sind auch wirklich lecker gewesen. Probier es doch mal aus, geht recht schnell :)
      Liebe Grüße ♥

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  3. Das Rezept klingt sehr lecker, genau das richtige um die nicht ganz so süßen Äpfel aus dem Garten zu verwerten :) viele Grüße Julia everydayanddreams

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    1. ja, durch das Andünsten mit Zucker und Zimt und den Zucker in den Muffins ist es auch so süß genug :)
      Liebe Grüße ♥

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