Sonntag, 21. Juni 2015

Warum ich angefangen habe Kaffee zu trinken

Stress. Das war wohl der Auslöser. Ich bin kein wirklich stressresistenter Mensch, gerate manchmal schneller aus der Fassung, als mir lieb ist und verzweifle für einen kurzen Moment, ehe ich mich wieder auffange und in den nächsten Motivationsschub stürze. Es ist ein auf und ab. Wenn ich seelisch gestresst bin, zu wenig zu tun, niemand da, dann mehr ein Ab. Habe ich viel zu erledigen, Uni, Freunde, Fernbeziehung, dann habe ich keine Zeit zum Nachdenken. Mehr auf als ab. Sehe ich ab und an Erfolge nach einem langen Durststrecke oder dem Abhaken einer nicht zu enden scheinenden to-do-Liste, dann ist dieser Stress fast förderlich für mich. Wenn dieser furchtbare Schlafmangel nicht wäre - und das Wörtchen wenn.
Nach mehreren Nachtschichten, die ich aufgrund einer Terminfrist für Physikprotokolle einlegen musste, entschied ich mich also, meine Meinung über Kaffee zu überdenken und am nächsten Tag neu zu bilden. Versteht mich nicht falsch, einen Mocha mit einer guten Freundin hier und da, ja dafür bin ich zu haben. Aber Kaffee... naja Milch mit Kaffee war bisher gerade in Ordnung. 3:1 versteht sich.
Ich muss sagen, mittlererweile geht das ganz gut, Kaffee, am liebsten mit Hafermilch, dann brauche ich keinen Zucker. Und während ich mir einbilde, dass ich länger wach und leistungsfähig bin, habe ich schon wieder zwei Seiten physikalischer Formeln durchwälzt.

Und damit ihr nicht auch mit dem Kaffeetrinken anfangen müsst, um länger durchzuhalten und weniger unter Stress zu stehen, habe ich hier ein paar Anti-Stress-Tipps für euch, die mir selbst oft weiterhelfen.


1. Schaltet eurem Perfektionismus ab:
Wer da ist wie ich, der möchte immer alles genau richtig machen, so wie man sich das eben ausmalt. Aber manchmal kann man in einer bestimmten Frist einer solchen Wunschvorstellung nicht gerecht werden. Seid ruhig auch mal mit 99% zufrieden, wenn ihr dadurch dann eine andere wichtige Aufgabe erledigen könnt. Manchmal muss man eben Prioritäten setzen, auch wenn es schwer fällt!


2. Ein warmes Bad nehmen
Wenn nichts mehr geht, hilft es oft ein wenig zu entspannen. Nehmt ein gemütliches warmes Bad und versucht für einen Moment an nichts zu denken. Ein Stündchen Entspannung, danach könnt ihr mit viel mehr Energie und Gelassenheit neue Aufgaben beginnen. Versprochen.


3. Lasst euch nicht ablenken!
Oft wird man durch die Medien aus der Bahn gebracht, schaltet euer Handy stumm, legt es am besten ganz außer Reichweite und begebt euch  in einen Raum ohne Fernseher etc. Radio hilft mir beim Lernen zwar oft, weil ich Hintergrundgeräusche gern hab, aber auch das ist nicht für jeden förderlich. Ihr werdet sehen, wie viel schneller ihr eure to-do-Liste abgearbeitet habt, wenn ihr nicht ständig auf Whatsapp-Nachrichten antwortet oder eine absolut uninteressante Serie eure Aufmerksamkeit erhascht.


4. Macht mehr Sport
Für mich ist Sport wie eine Insel. Die Stresswellen werden von den Klippen der Küste einfach gebrochen. Durch den richtigen Sport werde ich angenehm müde, kann besser schlafen und beim Laufen zum Beispiel denke ich automatisch an nichts mehr. Das entspannt ungeheuerlich gut.


5. Wunderwaffe Tee
Okay zugegeben: Kaffee mag ich jetzt wirklich gern, aber Tee hat den Gemütlichkeitsfaktor und Tee wird auch niiiiiiemals von seinem Rivalen Milchkaffee vom Thron gestoßen werden. 

via Pinterest


Ich hoffe die Tipps sind hilfreich für euch und ihr werdet momentan nicht vom Stress geplagt. Falls doch kann ich euch trösten, ihr seid nicht allein und solche Phasen gehen vorüber! Ich wünsche euch einen wunderschönen, stressfreien Sonntagabend.

Svenja♥




Kommentare:

  1. Sehr hilfreiche Tipps und toller Post! :)
    www.mimasjourney.com

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  2. HAAA ♥ Wie genial - wenn ich das mal kurz festhalten darf: Ich lese deinen Post gerade mit meinem Hafermilch-Kaffee in der Hand! Der Titel hat mich schon sofort angezogen weil ich nämlich der Kaffeejunkie schlecht hin bin, und zu gar nichts zu gebrauchen bin wenn zu viel Blut in meinem Koffeinkreislauf geraten ist!

    Aber schon bei deiner Einleitung hab ich mich zu 200% wiedergefunden, ich bin genauso! Himmelhochjauchzend, Zutodebetrübt, total überfordert dann wieder gefasst, dann total motiviert, das ist ein ständiges auf und ab! Ich werde dem Kaffee zwar nie abschwören (dafür liebe ich den Geschmack zu sehr!) Aber deine Tipps sind super, und jeder sollte sich die mal zu Herzen nehmen ♥

    Liebst, deine Duni ♥

    P.S. Ich musste soooo grinsen bei deinen süßen Worten bei mir :* Du bist ne ganz Liebe ♥

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    1. Freue mich einfach immer wieder wie ein Honigkuchenpferd, wenn du mir antwortest :)
      Mit Hafermilch schmeckt's einfach am besten - Laktose hin, Laktose her.

      Wahrscheinlich sind wir beide auch nicht allein, ich kenne soo viele Menschen, die da ähnliche Symptome haben. Aber immer wieder schön zu wissen, dass man nicht ganz unnormal ist oder? Optimal wäre, wenn wir lernen könnten das zu steuern aber diese Fähigkeit liegt wohl noch in weiter Ferne...

      Vielen Dank für deine lieben Komplimente Duni :*

      Liebe Grüße, Svenja ♥

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